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Aktuelles zur Corona-Krise

 
Stand 10.09.2020 Corona Übersicht (Maßnahmen, Neuerungen und Ergänzungen)

auch heute erhalten Sie ein Corona-Udate – mit einem neuen Inhaltsverzeichnis. Mittels Querverweisen im Dokument können Sie nun noch schneller zur richtigen Stelle in der Übersicht gelangen. Auch in der Änderungshistorie sind nun Querverweise eingebaut, die das Zurechtfinden erleichtern sollen. Öffnen Sie hierzu die u. a. PDF.

Die Neuerungen des gestrigen Tages sind in der PDF farblich gekennzeichnet.

!ACHTUNG! Es gibt, wie in einigen Presseberichterstattungen aufgegriffen, ein Schreiben des BMF an die IHKs, Handwerkskammern und Steuerberaterkammern, handschriftlich datiert auf den 23.04.2020, welches unter anderem ebenfalls auf die Möglichkeit hinweist, geleistete Steuervorauszahlungen zurückzuerhalten. In diesem Schreiben ist jedoch ein FEHLER unterlaufen: Fälschlicherweise wird ausgeführt, dass 15 Prozent der im Jahr 2019 gezahlten Vorauszahlungen zurückerstattet würden.
 
Richtig ist hingegen (wie auch in dem offiziellen BMF-Schreiben vom 24.04.2020 aufgeführt), dass der pauschal ermittelte Verlustrücktrag aus 2020 15 % des Saldos der maßgeblichen Gewinneinkünfte und/oder der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, welche der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden, beträgt. Die Vorauszahlungen für 2019 sind unter Berücksichtigung des pauschal ermittelten Verlustrücktrags neu zu berechnen und festzusetzen.

CORONA-INFOS (Stand 10.09.2020)


 
 
NRW-Rückmeldeverfahren Soforthilfe 2020 - WICHTIGE INFORMATIONEN

Das Land NRW konnte Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe beim Bund durchsetzen, so dass das Rückmeldeverfahren wieder anlaufen kann.

Folgende Veränderungen konnten erkämpft werden:


Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar: Der Bund sah die Personalkosten mit dem Kurzarbeitergeld ausreichend abgedeckt. Durch die Lockerungen konnten viele Betriebe aber im Mai und Juni wieder öffnen. Dadurch ergaben sich in der Abrechnung Liquiditätsüberschüsse, da zwar Umsätze erzielt wurden, Personalkosten aber nicht berücksichtigt werden konnten. Künftig werden daher die Einnahmen um solche Personalkosten bereinigt, die zur Erzielung dieser Einnahmen notwendig waren und die nicht durch andere Maßnahmen (etwa das Kurzarbeitergeld) gedeckt wurden.

Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden. Damit werden Unternehmen nicht benachteiligt, die sich in eigener Initiative um Zahlungsstundungen bemüht haben.

Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Bisher wurden alle tatsächlichen Zahlungseingänge im Förderzeitraum berücksichtigt, auch wenn ihnen eine Leistung vorausging, die vor der Corona-Zeit erbracht wurde. Dadurch wurden viele Unternehmen, z.B. im Handwerk oder Messebau, die auf Rechnung und mit Zahlungszielen arbeiten, benachteiligt. Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen.Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden.

Die Rückmelde-Frist ist hierbei einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen.

 





 
 
+++ Die Überbrückungshilfe in Nordrhein-Westfalen +++